Ablauf der Wache

Eine Wache ist etwas besonderes für uns. Unser Training wird in die Tat umgesetzt, wir tragen eine große Verantwortung. Zusammen mit den Vereinskameraden/innen die sich schon im Training zu einem Team zusammenfügen verbringen wir eine Woche zusammen um über die Besucher am See zu wachen, damit alle wieder nach einem schönen Tag am Wasser gesund nachhaue kommen.

Wir reisen freitags an, Uhrzeit wird bei der Wachvorbesprechung bekanntgegeben. Normalerweise bei Wochenendwachen gegen 18:00h mit gemeinsamen Abendessen und bei Wochenwachen 21:00h ohne Abendessen, da die diensthabende Wachmannschaft die Unterkunft noch räumen muss. Es werden Fahrgemeinschaften gebildet.

Wir versorgen uns über die Zeit der Wache selbst. Das Wachgeld wird in die Verpfelgung investiert. Wer wann was kocht legen wir bei der Wachvorbesprechung fest. Es gibt ein üppiges Frühstück, dort richtet sich auch jeder sein Lunchpaket für den Tag und nimmt es auf seine Stationen mit. Auf allen Wachstationen gibt es Kühlschränke. Am Abend essen wir dann in gemeinsamer Runde warm.

Der Leiter Einsatz legt fest welcher Wachführer Dienst hat. Die Organisation der Wache, die Einteilung der Wachmannschaft und Einsatzabwicklung obliegt dem Wachführer. Der Wachführer hat 24h Dienst. Die Aufsichtspflicht und Verantwortung für die Wachmannschaft besteht wärend dieser Zeit.

Die Abendgestaltung machen wir gemeinsam. Hierbei haben sich jedoch Laptops und elektonisches Gerät als Gemeinschaftskiller herausgestellt. Gellschaftsspiele oder einfach zusammensitzen und quatschen kommen hier eher zum Zuge. Aber auch Raum zum Rückzug steht frei.

Beide Wachen, Losheim und Bosen verfügen über je zwei Schlafräume. In Bosen nutzen wir nach der Wache die Duschen auf dem Campingplatz.

In Bosen haben wir die Möglichkeit die Sauna auf dem Campingplatz zu nuten. An welchem Tag wird mit der Mannschaft abgestimmt.

Eine Vergütung der Dienstzeit für die Wachgänger gibt es nicht. Ehrenamtlich und unentgeltlich. Allerdings werden wir nach der Saison in der Ortsgruppe ein Wachnachteffen für alle Wachgänger organisieren.

Einsatzbekeidung

Wir steben natürlich an, dass alle Wachgänger gemäß der Kleiderfibel der DLRG ausgestattet sind. Da wir allerdings nicht über die finanziellen Mittel verfügen alle einzukleiden und es bei uns leider notwendig ist seine Einsatzkleidung aus der eigenen Tasche anzuschaffen hier ein paar Informationen, was benötigt wird und welche Artikel sinnvoll sind. Im Laufe der Zeit werden wir uns bemühen einen Kleiderpool für die Ortsgruppe anschaffen.

Auf Seewachen ist es entgegen der Einsätze im Katastrophenschutz üblich keine Sicherheitsstiefel zu tragen. Es seie denn es ist kalt und regnerisch. Wir tragen normalerweise Sportschuhe oder Sandalen, welche fest am Fuß sitzen, also einen Fersenriemen haben. FlipFlops sind aus Hinsicht der Verletzungsgefahr nicht sinnvoll. Im Besonderen gilt dies für Bootsmannschaften. Ausnahme sind hier First Responder Einsätze, hier müssen S3 Stiefel sowie lange Hosen getragen werden.

Die T-Shirts sind als Alternative angegeben. Man braucht nicht beide. Wenn Ihr Fragen zur Einsatzkleidung habt sprecht einach einen erfahrenen Wachgänger an. Die Möglichkeit sich die Sachen vorher anzusehen besteht natürlich auch. Wir können sie zum Training mitbringen. Auch sind manche Artikel mit Subventionen ausgewiesen, diese gelten aber nur bei einer Bestellung über die Gliederung. Einige Zeit vor der Wache können wir gerne eine Sammelbestellung über die OG durchführern, dann fällt auch das Porto weg.

 

Schreibt auf die Etiketten mit Edding Eure Initialen.

Kleiderpool der Ortsgruppe

Stück für Stück sind wir dabei einen Kleiderpool für unsere Einsatzkräfte aufzubauen.

Mittlerweile haben wir einige Sätze an Regenbekleidung mit Jache und Hose, ein paar Pullover sowie T-Shirts anschaffen können. Die Sachen kommen zu unseren Wachen alle mit und können geliehen werden.

Aber auch für die Einsätze der SEG Bezirk Saarbrücken oder andere Dienste bei der DLRG können Sachen aus dem Kleiderpool an Mitglieder der Ortsgruppe verliehen werden.